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Zwischen Atlantik, Atlas und Wüstensand

Highlights & Insider-Tipps vom Famtrip Marokko 2025

Ein persönlicher Reisebericht von Felicia, Sales Manager STR Destination Handling

„Salam Aleikum" – mit diesen Worten wurden wir in Marokko empfangen. Eine Woche später bin ich noch immer geflasht. Gemeinsam mit 9 Reiseveranstaltern, unserem DMC-Partner S'TOURS, Royal Air Maroc und dem marokkanischen Fremdenverkehrsamt ONMT habe ich eine Route erlebt, die in ihrer Vielfalt ihresgleichen sucht.

Tag 1 – Casablanca: Ankommen im Herzen Marokkos

Späte Ankunft am Flughafen Mohammed V. Unser Guide Mohammed und Fahrer Khalid empfingen uns mit der herzlichen Wärme, die man in Marokko von der ersten Minute an spürt. Ab ins Hotel Odyssee. Da wir ziemlich spät dran waren, hatte S'TOURS vorausschauend noch einen Mitternachtssnack organisiert – kleine Geste, große Wirkung. So startet man entspannt in eine intensive Woche.

Tag 2 – Hassan-II.-Moschee und weiter nach Fès

In den frühen Morgenstunden, noch bevor die großen Touristenströme eintreffen, betraten wir die Hassan-II.-Moschee. Dieses architektonische Meisterwerk thront direkt über dem Atlantik, sein 210 Meter hohes Minarett ragt wie ein Leuchtturm in den Himmel. Was mich besonders beeindruckt hat: Als eine der wenigen Moscheen steht sie auch Nicht-Muslimen offen – eine seltene Gelegenheit, die filigranen Mosaike, kunstvollen Stuckarbeiten und das meisterhaft geschnitzte Zedernholz aus nächster Nähe zu bewundern.

Danach machten wir uns auf nach Fès, eine der vier Königsstädte Marokkos und Heimat der al-Qarawiyyin-Universität – einer der ältesten durchgehend betriebenen Universitäten weltweit. Unser Palais Medina Hotel lag ideal zwischen der modernen Neustadt und der historischen Altstadt.

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Am Nachmittag dann der große Moment: Wir tauchten ein in die Medina von Fès. Dieses Labyrinth aus verwinkelten Gassen ist UNESCO-Weltkulturerbe, und beim ersten Schritt durch eines der monumentalen Stadttore versteht man sofort warum. Der Duft von Gewürzen mischt sich mit dem intensiven Geruch der Gerbereien, Händler preisen ihre Waren an, Esel bahnen sich ihren Weg durch die engen Passagen. Alle Sinne sind auf einmal gefordert – eine echte Zeitreise.

Den Abend verbrachten wir in einem traditionellen Riad, wo uns die Eigentümer persönlich durch die liebevoll restaurierten Räume führten. Von der Dachterrasse bot sich ein magischer Blick über die Dächer der Stadt, während die letzten Sonnenstrahlen die Minarette in goldenes Licht tauchten.

Tag 3 – Durch den Atlas zur Wüste: Fès nach Erfoud

Dieser Tag sollte uns landschaftlich durch mehrere Klimazonen führen – ein eindrucksvoller Beleg für Marokkos geografische Vielfalt. Erste Station war Ifrane, wo uns bei 4 Grad und angesichts der gepflegten Chalets mit Spitzdächern der Gedanke kam: Sind wir wirklich noch in Nordafrika? Der Beiname „Klein-Schweiz" ist keine Übertreibung.

Weiter ging es durch die majestätischen Zedernwälder von Azrou, in denen die Berber-Makaken zu Hause sind. Die neugierigen Affen sorgten für jede Menge spontaner Fotomomente und brachten uns zum Schmunzeln. In Midelt, idyllisch zwischen Mittlerem und Hohem Atlas gelegen, machten wir Mittagspause – und ich muss sagen: Die frisch gegrillte Forelle dort war schlicht sensationell, eine der besten, die ich je gegessen habe.

Auf der Weiterfahrt Richtung Süden veränderte sich die Szenerie kontinuierlich. Die Landschaft wurde karger, Berggipfel zogen am Horizont vorbei, und dann kündigten die ersten grünen Oasen an, dass wir uns der Sahara näherten. Am Abend erreichten wir Erfoud und checkten im Hotel Xaluca ein – einer Anlage, die wie eine traditionelle Kasbah angelegt ist und trotz ihres authentischen Charakters modernen Komfort bietet.

Doch das eigentliche Highlight wartete noch: der Sonnenuntergang in der Sahara. Nach einer Fahrt im Geländewagen stapften wir die letzten Minuten zu Fuß durch die goldenen Sanddünen. Oben angekommen herrschte absolute Stille. Nur der Wind, der sanft über den Sand strich, und dieses unglaubliche Licht. Dafür gibt es keine Worte – das muss man einfach selbst erleben.

Tag 4 – Durch Schluchten und Täler: Erfoud nach Ouarzazate

Von Erfoud starteten wir zu einer der landschaftlich spektakulärsten Etappen dieser Marokko Rundreise. Unser Weg führte uns zunächst nach Tinghir und weiter in die beeindruckende Todra-Schlucht, wo sich steil aufragende Felswände zu beiden Seiten auftürmen und ein faszinierendes Lichtspiel auf Wasser und Stein werfen. Ein Kletterer, den wir in schwindelerregender Höhe an der Felswand entdeckten, wirkte winzig gegen diese monumentalen Dimensionen.

Die Fahrt ging weiter durchs Dadès-Tal, berühmt für seine duftenden Rosengärten, fruchtbaren Oasen und die majestätischen alten Kasbahs. Diese Lehmfestungen erzählen von einer Zeit, als hier Karawanen auf der Handelsroute zwischen Sahara und Mittelmeer rasteten und Geschäfte gemacht wurden.

Am Abend erreichten wir Ouarzazate, das aufgrund der vielen Filmproduktionen den Beinamen „Hollywood Marokkos" trägt. Unser Hotel Karam bot den perfekten Rahmen für diese besondere Wüstenstadt. Das Dinner im kunstvoll verzierten Restaurant war ausgezeichnet – eine gelungene Mischung aus traditioneller Küche und stilvollem Ambiente.

Tag 5 – UNESCO-Welterbe und Atlaspass nach Marrakesch

Der Morgen bescherte uns das nächste unvergessliche Erlebnis: den Besuch von Aït Benhaddou. Diese imposante Lehmsiedlung ist nicht nur UNESCO-Weltkulturerbe, sondern diente auch als Kulisse für unzählige Hollywood-Produktionen – von „Gladiator" bis „Game of Thrones". Beim Spaziergang durch die engen, steilen Gassen teilte unser Guide Mohammed Geschichten und Anekdoten, die den Ort zum Leben erweckten. Die rötlich schimmernden Lehmbauten vor dem blauen Himmel – einfach magisch.

 

Dann folgte die spektakuläre Fahrt über den Tizi-n'Tichka-Pass durch den Hohen Atlas. Die kurvenreiche Strecke schlängelt sich auf über 2.200 Meter Höhe und bietet immer wieder atemberaubende Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel und tiefe Täler. Was für ein Kontrast: Noch am Vortag standen wir in der Wüste, jetzt umgaben uns Schneefelder und Berglandschaften.

Am späten Nachmittag erreichten wir Marrakesch, die „Rote Stadt". Wir stürzten uns direkt ins bunte Treiben am legendären Jemaa el-Fna, dem Herzstück der Stadt. Nachts erwacht dieser Platz erst richtig zum Leben: Schlangenbeschwörer, Akrobaten, Geschichtenerzähler und unzählige Garküchen schaffen eine Atmosphäre, die einzigartig ist. Im Hintergrund die beleuchtete Koutoubia-Moschee – dieses Bild brennt sich ins Gedächtnis ein.

Die Übernachtung erfolgte im Hotel Palm Plaza, zentral gelegen und ideal für weitere Erkundungen.

Tag 6 – Marrakesch: Ein Fest für die Sinne

Marrakesch ist anders. Intensiver. Bunter. Der Vormittag begann mit dem Besuch des prächtigen Bahia-Palastes, einem architektonischen Juwel mit kunstvollen Kachelarbeiten, üppigen Innenhöfen und detailverliebten Verzierungen an jeder Ecke. Anschließend ließen wir uns durch die Medina treiben, vorbei an den lebhaften Souks, traditionellen Handwerksbetrieben und versteckten Innenhöfen, die man nur durch unscheinbare Türen erreicht.

Ein besonderer Ruhepol war der Secret Garden – eine grüne Oase mitten im städtischen Trubel. Man passiert ein kunstvolles Tor und plötzlich umfängt einen diese wohltuende Stille. Verzierte Brunnen plätschern leise, maurische Bögen rahmen kleine Gärten ein, und unter Orangenbäumen und exotischen Pflanzen kann man wunderbar durchatmen und die Eindrücke sacken lassen.

Nachmittags gönnten wir uns noch eine letzte Runde durch die Souks – einfach treiben lassen, staunen, vielleicht das ein oder andere Mitbringsel erstehen. Dann machten wir uns auf den Rückweg nach Casablanca, wo wir ein letztes Mal im Odyssee übernachteten.

Tag 7 – Abschied

Transfer zum Flughafen Mohammed V. Im Gepäck: unzählige Eindrücke, neue Perspektiven und die tiefe Überzeugung, dass Marokko zu den faszinierendsten Destinationen gehört, die ich bisher bereisen durfte.

Warum diese Route für Reiseveranstalter optimal ist

Die Top-Highlights auf einen Blick:

  • Hassan-II.-Moschee Casablanca – architektonisches Meisterwerk am Atlantik

  • Medina von Fès – UNESCO-Weltkulturerbe mit authentischen Kulturerlebnissen

  • Landschaftliche Vielfalt – vom verschneiten Atlas bis zur goldenen Sahara

  • Aït Benhaddou – UNESCO-Welterbe und weltberühmte Filmkulisse

  • Marrakesch – pulsierendes Zentrum voller Farben, Geschichte und Lebendigkeit

Mein Fazit

Diese Marokko Rundreise vereint alles, was eine hochwertige Gruppenreise ausmacht. Die Route kombiniert Kultur, Natur und authentische Begegnungen in perfekter Balance. Sie eignet sich hervorragend für anspruchsvolle Studienreisen und Erlebnisprogramme, bei denen Ihre Gäste echte Tiefe und Abwechslung erwarten.

Ihr DMC-Partner vor Ort: S'TOURS

Mit S'TOURS haben wir einen zuverlässigen und erfahrenen DMC in Marokko an der Seite, der den Unterschied macht. Professionelle, deutschsprachige Guides, durchdachte Logistik, exzellente Hotelauswahl und die Flexibilität für maßgeschneiderte Programme – all das haben wir auf dieser Reise hautnah erlebt.

Lust auf mehr Infos? Ich verbinde Sie gerne mit unserem DMC-Partner S'TOURS und unterstütze Sie bei der Planung individueller Marokko-Programme. Sprechen Sie mich an!