Wo der Tee wächst und die Affen rufen – Malaysia jenseits der Postkarte
Reisebericht Malaysia 2025
Schon beim Einsteigen in unseren EVA Air-Flug von Wien nach Kuala Lumpur lag dieses besondere Kribbeln in der Luft: auf in ein neues Abenteuer! Dank unseres Airline-Partners EVA Air Austria, die diesen Famtrip mit unseren österreichischen Kunden erst möglich gemacht hat, begann unsere Reise bereits über den Wolken mit Komfort, hervorragendem Service und einem Hauch asiatischer Gastfreundschaft.
Dieser Famtrip wurde organisiert von unserer geschätzten Partner-DMC Within Earth Holidays und sollte uns durch ein Land führen, das auf faszinierende Weise multikulturelle Vielfalt, koloniale Geschichte und moderne Lebensfreude verbindet.
Was mich besonders faszinierte: Wie selbstverständlich Malaysia Kontraste miteinander vereint. In einer Minute steht man vor den futuristischen Petronas Twin Towers, im nächsten Moment duftet es nach Curryblättern und Jasmin vor einem farbenfrohen Hindu-Tempel. Genau diese Vielfalt macht das Land zu einer Schatztruhe für Reiseveranstalter, die ihren Kunden Authentizität und Erlebnis zugleich bieten möchten.
Tag 1 – Ankommen in Kuala Lumpur: Von Skyline-Glamour bis Streetlife auf zwei Rädern
Unser Programm versprach elf erlebnisreiche Tage voller kultureller Begegnungen, beeindruckender Naturmomente und kulinarischer Höhepunkte: von den glitzernden Skylines Kuala Lumpurs bis zu den Nebelwäldern der Cameron Highlands und den Traumstränden Borneos.
Kaum aus dem Flieger, traf uns in Kuala Lumpur als erstes die dichte, warme Tropenluft. Dann wehte uns der Duft von Frangipani-Blüten und warmem Asphalt entgegen – ein Gefühl, das sofort alle Flugmüdigkeit vergessen ließ!
Unsere erste Unterkunft, The Chow Kit – an Ormond Hotel, liegt im Herzen der Stadt, unweit des alten Zentrums. Das Boutique-Hotel verbindet minimalistisches Design mit nostalgischem Charme. Die Lobby war erfüllt von sanften Jazzklängen, goldenen Lichtern und einem Hauch von Art-Déco. Ein idealer Rückzugsort inmitten des urbanen Trubels. Ich war sofort begeistert von der Atmosphäre: elegant, aber unaufgeregt, mit einem authentischen Touch, der den Geist des alten Kuala Lumpur atmet.
Nach einer kurzen Erfrischung wartete bereits unser erstes Highlight auf uns: eine zweistündige Vespa-Tour bei Sonnenuntergang – ein genialer Einstieg in die Stadt! Helm auf, Kamera bereit – und los ging’s in das abendliche Kuala Lumpur, begleitet vom Motorengeräusch und dem Rhythmus der Stadt.
Der erste Fotostopp an den Petronas Twin Towers war schlicht überwältigend – diese ikonischen Zwillinge schimmerten im Abendlicht, während die Dämmerung sich wie ein violetter Schleier über die Stadt legte.
Weiter ging es zum Dataran Merdeka (Unabhängigkeitsplatz), wo koloniale Gebäude aus britischer Zeit eine beeindruckende Kulisse bilden. Die Masjid Jamek, eine der ältesten Moscheen des Landes, liegt friedlich am Zusammenfluss zweier Flüsse – genau hier entstand Kuala Lumpur. Besonders stimmungsvoll war der Halt am River of Life, wo die Kombination aus Licht, Nebel und Wasserprojektionen eine fast märchenhafte Atmosphäre schafft.
Zum Abendessen ging es ins renommierte Bijan Restaurant, das für seine moderne malaysische Küche bekannt ist. Gerichte wie „Rendang Daging“ (Rindfleisch in Kokosmilch und Gewürzen) oder „Pisang Goreng“ (frittierte Banane) waren ein erster Vorgeschmack auf das, was uns kulinarisch erwartet: würzig, exotisch und richtig lecker.
Tag 2 – Von Kuala Lumpur nach Malacca: Eine Zeitreise durch Malaysias koloniales Erbe
Um Punkt 8:00 Uhr holte uns unser Fahrer ab, und wir machten uns auf den Weg Richtung Malacca (Melaka), etwa zwei Stunden südlich von Kuala Lumpur gelegen. Die Fahrt führte vorbei an Palmenplantagen, kleinen Dörfern und sattgrünen Hügeln. Unser erster Halt war Kampung Cantik, ein traditionelles Dorf, das einen authentischen Einblick in das ländliche Malaysia bietet.
Schon beim Ankommen fiel mir die Gelassenheit der Dorfbewohner auf. Hier schien die Zeit langsamer zu laufen. Wir wurden mit einem breiten Lächeln begrüßt und durften an einer kleinen Willkommenszeremonie teilnehmen. Männer in traditionellen Sarongs führten uns eine Silat-Vorführung vor: die alte malaiische Kampfkunst, die zugleich elegant und kraftvoll wirkt. Ihre Bewegungen erinnerten eher an einen Tanz als an einen Kampf.
Danach durften wir selbst Hand anlegen – beim Top-Spinning, dem traditionellen Kreiselspiel. Gar nicht so einfach, wie es aussah! Während wir lachten und versuchten, den Kreisel aufrecht zu halten, erklärten uns die Gastgeber mit Stolz, dass dieses Spiel früher eine beliebte Freizeitbeschäftigung unter Dorfbewohnern war.
Ein weiteres Highlight war der Besuch eines typischen malaysischen Hauses, das komplett aus Holz gebaut war – auf Stelzen, um sich vor Überschwemmungen zu schützen. Eine ältere Dame zeigte uns, wie man einen Sarong richtig trägt, und ich musste gestehen: Es war überraschend bequem! Anschließend führte sie uns durch ihren kleinen Garten, wo sie uns Kräuter und Gewürze zeigte wie Zitronengras, Kurkuma, Galgant und Pandanblätter. Sie erklärte, wie jede Pflanze nicht nur in der Küche, sondern auch als Heilmittel genutzt wird. Ihr Enthusiasmus und das alte Wissen, das immer noch von Generation zu Generation weitergegeben wird, waren sehr beeindruckend.
Malacca ist ein Ort, an dem sich Portugiesen, Niederländer, Briten und Chinesen begegnet sind, und das spürt man an jeder Ecke. Unser Guide führte uns zunächst zu den Ruinen von A Famosa, der einstigen portugiesischen Festung aus dem 16. Jahrhundert. Nur noch ein Torbogen steht heute an der Stelle, aber dieser erzählt mehr Geschichten als manch ganzes Museum. Von dort ging es hinauf zum St. Paul’s Hill, wo die Überreste der alten Kirche St. Paul’s noch immer stolz über die Stadt wachen. Der Blick von hier oben auf die Dächer Malaccas, das Meer und den Fluss war atemberaubend.
Weiter ging es zum Dutch Square, dem berühmten „Roten Platz“. Die leuchtend roten Fassaden des Stadthuys und der Christ Church sind heute das Wahrzeichen der Stadt. Straßenkünstler, Musikanten und Händler verliehen dem Platz eine lebhafte Atmosphäre.
Ein Spaziergang entlang der Jonker Street, dem Herzen des alten Chinatown, war ein Fest für die Sinne: der leckere Duft von gebratenem Satay, das Lachen von umherrennenden Kindern, die bunte Vielfalt der Souvenirshops und Antiquitätenläden. Und natürlich durfte eine Trishaw-Fahrt nicht fehlen, diese liebevoll geschmückten Fahrradrikschas, die bunt blinkend durch die Straßen ziehen.
Tag 3 – Von Kuala Lumpur in die Cameron Highlands: Nebel, Tee und Tradition
Nach zwei intensiven Tagen in Kuala Lumpur freute ich mich auf eine Reise ins Hochland, in die legendären Cameron Highlands, die wegen ihres kühlen Klimas, ihrer grünen Teeplantagen und charmanten Kolonialhotels bekannt sind.
Nach dem Frühstück wartete bereits unser Fahrer. Es war noch früh, aber die Stadt war schon wach: Mopeds surrten, Straßenhändler öffneten ihre Stände, und die Sonne spiegelte sich auf den Glasfassaden der Hochhäuser. Unser Weg führte uns hinaus aus der Metropole, Richtung Norden.
Unser erster Stopp: Batu Caves – ein Ort, der so spektakulär ist, dass man ihn kaum beschreiben kann. Schon von weitem sahen wir die goldene Statue des Lord Murugan, die sich 42 Meter hoch vor den Kalksteinfelsen erhebt. Sie gilt als die höchste Murugan-Statue der Welt und ist ein Symbol des Hindu-Glaubens in Malaysia.
Wir stiegen die bunten 272 Stufen hinauf, die zu den Höhlentempeln führen, jede Stufe leuchtet in einer anderen Farbe. Die Luft war erfüllt vom Geruch von Räucherstäbchen, dem Echo der Betenden und dem lauten Geschrei neugieriger Makaken, die auf der Suche nach Snacks waren. Oben angekommen, öffnete sich vor uns eine riesige Höhle mit hohen Felswänden, von denen Wasser tropfte. Es war, als stünde ich in einer Kathedrale aus Stein und Licht.
Weiter ging es Richtung Jeram in Kuala Selangor, wo uns ein kulturelles Erlebnis erwartete. Die Einheimischen empfingen uns herzlich, und wir durften einen Einblick in die traditionelle malaiische Handwerkskunst gewinnen. Besonders faszinierend war die Herstellung des „Keris“, eines traditionellen Dolches, der als Symbol für Tapferkeit und spirituelle Kraft gilt. Der Schmied zeigte uns, wie jedes Stück in Handarbeit gefertigt wird: Respekt, Geduld und ein Hauch Mystik sind dabei wichtige Zutaten.
Ein weiteres Highlight war das Wau-Kite-Making, das kunstvolle Herstellen traditioneller Drachen, die oft größer als ein Mensch sind! Wir durften selbst Hand anlegen, Papier zuschneiden, Bambusstäbe spannen und Muster malen. Und während wir da so vor uns hin bastelten, war es fast wie eine kleine Zeitreise in Malaysias Vergangenheit!
Nach unserem leckeren Mittagessen in einem lokalen Sea-Food-Restaurant – ich erinnere mich sehr gerne an den würzigen Fisch in Kokossoße und duftenden Jasminreis – setzten wir unsere Fahrt fort. Mit jeder Kurve stiegen wir höher in die Berge, die Landschaft wurde üppiger, die Luft frischer. Die Palmen verschwanden, und an ihre Stelle traten Wälder aus Farnen, Bambus und Nadelbäumen.
Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich unser Ziel: das Strawberry Park Resort in den Cameron Highlands. Eingebettet in sanfte Hügel, erinnert das Resort fast an ein europäisches Alpenhotel – nur dass der Duft von tropischen Blumen in der Luft liegt.
Am Abend traf sich unsere Gruppe im Restaurant des Resorts zu einem traditionellen Steamboat-Dinner, einer Art Hotpot, bei dem man Fleisch, Gemüse und Meeresfrüchte in einer duftenden Brühe gart. Es war gesellig, wärmend und genau das Richtige nach einem langen Reisetag.
Tag 4 – Von den Cameron Highlands nach Penang: Tee, Tradition und die Brücke zum Meer
Der Morgen begann in den Cameron Highlands mit einem feinen Nebelschleier über den grünen Hügeln. Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen von der kühlen Bergluft – doch nicht, ohne zuvor noch einen Blick auf die Geheimnisse dieser Region zu werfen.
Unser erster Stopp war eine Erdbeerfarm. Die Cameron Highlands sind berühmt für ihre süßen Früchte, die hier in der kühlen Luft gedeihen. Wir durften selbst pflücken, und ich gestehe: Die Versuchung, mehr zu naschen als zu sammeln, war groß. Ein kurzer Halt auf einem Gemüsemarkt zeigte die Vielfalt der lokalen Produkte: leuchtende Paprika, Mini-Kohlköpfe, frische Kräuter.
Danach besuchten wir eine Teeplantage – ein Bild wie gemalt! Sattes Grün, soweit das Auge reichte, und Teepflückerinnen mit Körben auf dem Rücken, die sich wie bunte Punkte über die Hänge bewegten.
Auf der Weiterfahrt legten wir einen Stopp in der königlichen Stadt Kuala Kangsar ein. Hier steht die prächtige Ubudiah-Moschee, deren goldene Kuppeln im Sonnenlicht schimmert. Ein wahres architektonisches Juwel, flankiert von Palmen und mit einer wunderbar ruhigen Atmosphäre. Auch das Iskandariah Palace und das historische Istana Kenangan (ein Palast aus Holz, komplett ohne Nägel erbaut!) waren beeindruckende Zeugnisse malaysischer Baukunst.
Nach einem Mittagessen in einem lokalen Restaurant setzten wir unsere Reise Richtung Küste fort. Die Landschaft veränderte sich, das Licht wurde wärmer, und als wir schließlich die gewaltige Brücke nach Penang überquerten – eine der längsten der Welt! – war das ein echter Gänsehautmoment für alle von uns.
Am Abend erreichten wir das elegante Shangri-La Rasa Sayang Resort in Batu Ferringhi, eingebettet zwischen Meer und tropischem Garten. Mein Zimmer hatte Meerblick, und der Sonnenuntergang über der Straße von Malakka war schlicht atemberaubend.
Tag 5 – Penang: Kultur, Street Art und kolonialer Zauber
Penang empfing uns mit Sonne und einer leichten Meeresbrise. Nach dem Frühstück im Resort starteten wir zu einer City-, Kultur- und Heritage-Tour durch George Town, das 2008 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.
Erster Halt: Fort Cornwallis, der Ort, an dem Captain Francis Light 1786 die erste britische Siedlung auf Penang gründete. Zwischen alten Kanonen und steinernen Mauern spürte man die Geschichte dieser Insel, die einst ein wichtiger Handelsposten zwischen Indien und China war.
Weiter ging es durch die berühmte Street of Harmony, wo Kirchen, Moscheen, Hindu- und chinesische Tempel friedlich nebeneinander stehen – Sinnbild für das multikulturelle Malaysia. Besonders beeindruckend waren die Wat Chayamangkalaram und der Dhammikarama Burmese Temple, zwei buddhistische Tempel mit faszinierenden Details.
Danach besuchten wir den majestätischen Kek Lok Si Tempel, einen der größten in Südostasien. Hoch über der Stadt gelegen, bietet er einen atemberaubenden Blick auf Penang mit seinen Pagoden, goldenen Dächern und bunten Statuen.
Ein weiteres Juwel war der Khoo Kongsi Clan House, ein kunstvoll verzierter Ahnen-Tempel chinesischer Einwanderer. Jede Holzschnitzerei, jede Laterne erzählt hier eine Geschichte. Und gleich danach spazierten wir zu den Chew Clan Jetties, hölzerne Pfahldörfer, in denen Familien seit Generationen leben.
Tag 6 – Von Penang nach Borneo: Ein Sprung in die tropische Wildnis
Nach einem letzten Frühstück mit Meerblick hieß es Abschied nehmen von Penang. Mittags flogen wir mit AirAsia weiter nach Kota Kinabalu auf Borneo – allein der Gedanke daran ließ mein Herz mit Vorfreude höherschlagen.
Nach unserer Ankunft in Sabah brachte uns unser Fahrer zu unserem Hotel, wo wir kurz Zeit zum Frischmachen hatten, bevor wir uns zu einem leckeren Abendessen trafen.
Die Gerichte aus würzigem Fisch, duftendem Reis und frischer Kokosmilch waren kräftig, duftend und voll neuer Aromen – genau wie Borneo selbst: etwas rauer, intensiver, ganz anders als der malaysische Westen, wie wir bald herausfinden würden.
Tag 7 – Kinabalu Park & Poring Hot Springs: Zwischen Riesenbergen und heißen Quellen
Am Morgen verließen wir Kota Kinabalu Richtung Kinabalu Park, UNESCO-Weltnaturerbe und Heimat des höchsten Berges Südostasiens. Schon die Fahrt war spektakulär und führte uns über serpentinenreiche Straßen, kleine Dörfer, vorbei an Kindern, die am Straßenrand winkten.
Ein erster Halt am Nabalu Market brachte uns Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Frauen boten bunte Früchte, Erdnüsse und handgefertigte Souvenirs an. Ein Markt voller Leben und Lächeln.
Zuerst fuhren wir in den Kinabalu Park, mit einem botanischen Garten, der eine unglaubliche Vielfalt beherbergt: Orchideen, Farne, seltene Pflanzen – mehr als 4.500 Arten, 289 Vogelarten, 290 Schmetterlingsarten! Wenn die Wolken sich kurz lichteten, sahen wir sogar den majestätischen Mount Kinabalu.
Am Nachmittag erreichten wir die Poring Hot Springs, benannt nach dem Bambus, der hier wächst. Das Wasser sprudelt heiß aus dem Boden, und viele glauben an seine heilende Wirkung. Nach einem langen Tag kehrten wir erschöpft, aber erfüllt, nach Kota Kinabalu zurück.
Tag 8 – Borneo Wildlife: Orang-Utans, Sonnenbären und das Herz des Regenwaldes
Ein früher Start: 6:30 Uhr Abfahrt zum Flughafen, Flug nach Sandakan. Schon beim Landeanflug sahen wir dichte Wälder, Flüsse und das Grün, das nie endet.
Erster Stopp: das Labuk Bay Proboscis Monkey Sanctuary, Heimat der Nasenaffen. Diese eigentümlichen, aber liebenswerten Tiere sind endemisch auf Borneo, mit ihren großen Nasen und runden Bäuchen. Wir beobachteten sie beim Füttern, nur wenige Meter entfernt.
Danach besuchten wir das Bornean Sun Bear Conservation Centre, das sich um die kleinste Bärenart der Welt kümmert.
Gleich daneben liegt das berühmte Sepilok Orang-Utan Rehabilitation Centre, wo verwaiste oder verletzte Orang-Utans wieder ausgewildert werden. Wir sahen, wie sie von den Plattformen aus gefüttert wurden, manche verspielt, manche schüchtern.
Beim Abendessen war es stiller als sonst; jeder hing noch den eigenen Eindrücken nach. Für mich war dieser Tag einer der bewegendsten der ganzen Reise.
Tag 9 – Mari-Mari Cultural Village & Gaya Island: Die Seele Sabahs
Am nächsten Morgen besuchten wir das Mari-Mari Cultural Village, ein Freilichtmuseum, das das Leben der fünf wichtigsten Stämme Sabahs zeigt. Wir sahen traditionelle Häuser, tanzten mit den Dorfbewohnern, versuchten uns im Feuermachen mit Bambus und bewunderten kunstvolle Tattoos und Blasrohre. Dieses Erlebnis ließ uns in das Herz der sabahanischen Kultur eintauchen.
Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Jesselton Jetty, wo wir per Boot auf die wahrlich paradiesische Gaya Island übersetzten. Das Gaya Island Resort liegt ruhig am Waldrand mit Blick auf das Meer – offen gebaut, aus Naturmaterialien, umgeben von Vogelstimmen und Dschungelgeräuschen.
Tag 10 – Zurück nach Kuala Lumpur: Ein letzter Abend in Putrajaya
Nach einem entspannten Frühstück am Meer hieß es leider wieder Abschied nehmen von Borneo. Ein kurzer Flug brachte uns zurück nach Kuala Lumpur, wo wir im modernen Moxy Putrajaya untergebracht waren.
Beim Abschiedsessen blickten wir auf die vergangenen Tage zurück – elf Tage voller Entdeckungen, Begegnungen und Emotionen. In diesen elf Tagen haben wir viele Seiten Malaysias kennengelernt – vom Großstadttrubel bis zur Stille im Regenwald.
Tag 11 – Abschied mit einem Lächeln
An unserem letzten Morgen in Malaysia fiel der Abschied denkbar schwer. Die letzten Taschen wurden gepackt, ein kurzes Frühstück, ein letztes „Terima kasih“ – Danke – dann fuhr der Bus zum Flughafen.
Beim Start schaute ich noch einmal aus dem Fenster – und dachte an all das, was wir in den letzten Tagen erlebt hatten.
Der Blick aus dem Fenster wurde kleiner, als ich noch mal in Erinnerungen schwelgte: das erste Streetfood, das Drachenbauen im Dorf, der Tee am Hang, die Orangutans. Für uns alle ein unvergesslicher Famtrip. Einfach gut gemacht – und gut begleitet.
„Malaysia hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht, besonders durch die Gegensätze, die hier ganz selbstverständlich nebeneinander bestehen. Moderne Städte, ruhige Dörfer, Regenwald und Küste, dazu eine spürbar offene, herzliche Art der Menschen. Within Earth Holidays hat diese Reise nicht nur gut organisiert, sondern sie so gestaltet, dass echte Begegnungen möglich waren.“ Mai Pham
Meine Top-Erlebnisse:
- Die abendliche Vespa-Tour durch Kuala Lumpur – moderner Puls trifft Geschichte.
- Malacca – eine Reise durch Portugiesische, Holländische und Britische Einflüsse.
- Cameron Highlands – Tee, Nebel und Stille in perfekter Harmonie.
- Penang – Street Art, Kolonialarchitektur & Weltkultur im tropischen Flair.
- Sepilok & Labuk Bay – berührende Begegnungen mit Orang-Utans und Nasenaffen.
- Gaya Island Resort – der perfekte Ort, um die Seele Malaysias nachklingen zu lassen.
Malaysia ist ein Land, das sich perfekt für maßgeschneiderte Erlebnisreisen eignet – eine Kombination aus Kultur, Natur und herzlicher Gastfreundschaft. Unsere Partner-DMC Within Earth Holidays hat mit Professionalität und Leidenschaft jeden Moment dieser Reise perfekt organisiert.
Wenn Sie gerne ein maßgeschneidertes Programm hätten, kontaktieren Sie Mai Pham unter malaysia@str-destination.com. Für Beispielreisen von Within Earth Holidays schauen Sie gerne auch in unseren STR-Hub.