afrika elefanten

Bericht von Alexander Moritz

Dank unserer Partner Emirates und Private Safaris konnten wir im November einen Famtrip organisieren und somit ging es für 9 Teilnehmer in Begleitung von Alexander auf die große Reise. Nach einem 6-stündigen und kurzweiligen Nachtflug kamen wir in der Mega-City Dubai an, die uns mit seinen Sehenswürdigkeiten und imposanten Hotels in den nächsten 30 Stunden begeistern sollte. Zunächst stärkten wir uns im Stadt-Hotel Jumeirah Emirates Towers, welches in der Nähe der S-Bahn liegt. Das moderne und helle Hotel liegt 30 Min vom Flughafen entfernt und bietet von seinen höheren Etagen einen ersten Überblick über die Stadt. Von dort fuhren wir direkt zum höchsten Gebäude der Welt, dem 880m hohen Burj Khalifa. Durch die riesige Dubai-Mall gingen wir zum Aufzug, Dubai Skylinewelcher uns in mit 36km/h auf 452m Höhe zur Aussichtsplattform katapultierte. Hier bot sich uns ein überwältigender Ausblick auf die Stadt mit seiner Skyline, seinen Stränden und der dahinter liegenden Wüste. Nach einer traditionellen City Tour mit Bootsfahrt und dem Spaziergang durch den alten Teil von Dubai besichtigten wir das Hilton Creek auf der anderen Seite des Creeks. In nur 30 Minuten ist dieses Hotel vom Flughafen zu erreichen. Während sich einige der Teilnehmer danach schon auf den Weg zu unserem Hotel Ajman Palace im gleichnamigen Emirat machten, nutzen andere noch die Chance zu einer Wüstentour im Allradfahrzeug. Die Wüste vor den Toren der Stadt eignet sich hervorragend zum Dune Bashing und mit etwas Glück, kann man während der abenteuerlichen Fahrt Antilopen und Oryx sehen. Auf jeden Fall sollte man am Abend bei einem kühlen Getränk  die Sonne über den Dünen untergehen sehen. Am Abend inspizierten wir das Hotel Anatara The Palm, auf der besagten Palme direkt im Meer. Für Dubai-Erstreisende ist alleine die Fahrt über die Palme ein Erlebnis, weil man sich im Vorfeld über die Dimensionen der Palme nicht bewusst ist. Das neue und großzügige Hotel verfügt über 150 Zimmer und von den Wasserbungalows aus genossen wir einen schönen Blic auf die nächtliche Skyline der Stadt. Am nächsten Tag nutzten wir unsere freie Zeit am hoteleigenen Strand von unserem Hotel Ajman Palace, welches ca. 1 Std vom Flughafen entfernt liegt. Das Strandhotel wurde erst im Dezember 2012 eröffnet und verfügt in Kürze über einen neuen Spa-Bereich. Wichtig zu erwähnen ist, dass man in diesem Hotel keinen Alkohol bekommt.

Am Nachmittag flogen wir mit Emirates zu unserem eigentlichen Reiseziel, nach Kenia. In Nairobi angekommen, fuhren wir direkt zu unserer  Kenia Lodge Parkersten Übernachtung, dem 20km von Nairobi gelegenen Hotel Hemingsways. Dieses im Kolonialstil erbaute Boutique-Hotel mit seinen 45 Zimmern eignet sich hervorragend für eine erste Nacht in Kenia oder um erste Ausflüge in die sehenswerte Umgebung zu unternehmen. 
Nach dem Frühstück, welches auch in den nächsten Tagen englisch angehaucht sein sollte, fuhren wir mit unserem Minibus Richtung Lake Naivasha (90km, ca. 90 Min) und Lake Nakuro (84Km, ca. 90 Min von Navaisha). Der Minibus kann während der Pirschfahrten das Dach öffnen, so dass Gäste einen perfekten Blick auf die Tiere haben. Weitere Informationen zu der Flotte unserer Agentur Private Safaris finden Sie hier. Auf dem Weg besichtigten wir zunächst die Lake Navaisha Sopa Lodge und die Lake Navaisha Lodge, in deren kleinen Parks man beim Spazierengehen auf Giraffen und Antilopen stößt. Im ebenfalls am Navaisha-See gelegenen und im Kolonialstil erbauten Lake Naivasha Country Club entstehen derzeit neue komfortable Zelte direkt mit Blick auf den See. In keinem der drei Lodges sollte man nachts alleine durch den Garten gehen, da es zu Begegnungen mit Hippos kommen kann. Anschließend fuhren wir zur Lake Nakuro Lodge, inmitten des Lake Nakuru Nationalparks. Nach der Hotelbesichtigung und dem Lunch funktionierten wir unser Fahrzeug um in ein offenes Safarifahrzeug und los ging es auf unseren ersten Game Kenia Rhinozeros National ParkDrive. Da es für viele der Teilnehmer das erste Aufeinandertreffen mit wilden Tieren in freier Laufbahn war, machte sich in den Fahrzeugen eine aufgeregte Stimmung breit. Zu manchen Zeiten im Jahr ist der alkalische See (je nach Wasserstand) von Flamingos bevölkert, ansonsten haben wir bereits hier die ersten Tieren wie Antilope, Giraffen, Paviane und das erste Tier der Big5 gesehen, das Rhinozeros. Nach einer aufregenden Fahrt kamen wir am Abend in unserer nächsten Unterkunft an, der Sarova Lion Hill Lodge. Auf einem Hang gelegen und umgeben von schöner Natur erlebten wir einen schönen Abend mit Tänzen, Gesang und Lagerfeuerromantik.
Am Morgen machten wir uns auf den weiten Weg zur Massai Mara, doch der Weg dorthin ist mit dem Fahrzeug mancherorts etwas mühselig, daher sollte dafür viel Zeit (230Km, ca. 5 Stunden) eingeplant oder gegebenenfalls ein Flug ab Nairobi in die Mara gebucht werden. Bevor wir im Park ankamen besichtigen wir noch die Mara Sopa Lodge und stärkten uns mit kenianischen Köstlichkeiten. Innerhalb des Parks besichtigen wirKenia Mara Bushcamp noch die Mara Sarova Lodge, die für die erste Nacht auch unser zu Hause sein sollte, die Mara Simba Lodge und die Keekorok Lodge. Letztere liegt in der Nähe eines aus Schotter bestehenden Start- und Landebahn, von dem wir später mit einer Cessna in Richtung Mombasa aufbrachen. Sie ist die älteste Lodge im Park, verwöhnt ihre Gäste aber  mit einem gepflegten und schönen Garten und vor allem mit seinem eigenen Wasserloch. Über einen hohen Steg gehend blickt man auf ein reges Treiben rund um das Wasserloch. Die Krönung unserer Reise erfuhren wir aber bei unserer zweiten Übernachtung in bzw. vor der Massai Mara, im Mara Bushcamp. Das luxuriöse Zeltcamp liegt etwas außerhalb der Mara in einem eigenen Park auf einer leichten Anhöhe und  von den Zelten bzw. den privaten Terrassen hat man einen fantastischen Blick auf den Park und die Savanne.  Gelegentlich kommen die Giraffen mal vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Zu empfehlen ist auch hier wieder ein Gamedrive in der Abenddämmerung mit anschließendem Sundowner. Bei einem Glas Malaria-Prophylaxe (Gin-Tonic) und Rotwein saßen wir am Lagerfeuer und sahen die Sonne den Himmel glutrot färben und am Horizont verschwinden.

Während unseres 3-tägigen Aufenthaltes in der Mara unternahmen wir einige Gamedrives. Im Vorfeld hatten wir viel von der berühmten Migration der Tiere gehört, die wegen der dortigen Trockenzeit im Juni aus der Serengeti in die Mara kommen und im Oktober wieder zurück wandern. Aufgrund ausreichender Regenfälle und des satten Grüns in der Mara hatten wir das Glück, dass die Migration noch immer nicht beendet war (Mitte November). So trafen wir im Park auf zahlreiche Kenia Elephants National ParkZebra-, und Gnu- und Wasserbüffelherden sowie, zunächst nur aus der Ferne, auf einige Elefanten. Dieses sollte aber nicht die letzte Begegnung mit den Dickhäutern gewesen sein. Im Verkauf der Reise kamen sie uns manchmal näher als einigen Teilnehmern lieb war, ein einmaliges Erlebnis für jeden von uns. Des Weiteren sahen wir noch viele Giraffen, Paviane, Warzenschweine, Warane, Krokodile und das gefährlichste Tier Afrikas, das Hippo. Letzteres war leider oder vielleicht eher Gott sei Dank, im Wasser. Sie bewegen sich nur nachts außerhalb des Wassers, wenn sie auf Nahrungssuche sind. Gleiches gilt auch für viele andere Tierarten, somit empfiehlt es sich früh morgens und abends auf Tierbeobachtung zu gehen.  Doch über allem stehen natürlich die Big 5. Niemals hätten wir gedacht, dass wir auf unserer Reise alle 5 zu Gesicht bekommen würden. Wasserbüffel, Elefanten und die Rhinos sahen wir bereits am ersten Tag in der Mara. Bei den Löwen verhielt sich das etwas anders. Nachdem wir am Anfang nur Löwen von weitem oder im Gebüsch gesehen haben, so ignorierten sie uns später vollkommen, als sie an unserem Auto vorbei  trotteten oder sich vor unserem Fahrzeug auf der Mauer sonnten. Auf unserem Weg zum Keekorok Airstrip und buchstäblich in letzter Sekunde, warfen die Tourismusverantwortlichen Kenias ihren  Grundsatz über Bord, den Reisenden beim ersten Besuch des Kontinents nie den Leoparden zu zeigen – schließlich sollen ja alle nochmal wiederkommen. Da einige von uns schon mehrfach auf dem schwarzen Kontinent gewesen sind, Kenia Leopard National Parkhatten wir es auch wirklich verdient. Da lag er nun auf einem Baum und blickte erhaben auf die weite Ebene der Massai Mara. Ein wahrlich perfekter Abschluss unserer Zeit im Busch!
 An dieser Stelle möchte ich Ihnen empfehlen,  nicht auf eigene Faust durch die Massai Mara zu fahren. Zum einen gibt es kaum Schilder, die Ihnen den richtigen Weg weisen und Sie werden sich garantiert verfahren. Zum anderen kennen die professionellen Guides die besten Spots zum Tiere beobachten. Dass wir kurz vor dem Airstrip noch den Leoparden zu sehen bekamen verdankten wir nur unserem Guide vom Mara Bushcamp!
Vom Keekorok Airstrip flogen wir mit einer kleinen Cessna zum Jomo Kenyatta Flughafen nach Mombasa. Nach ca 2 ¼ Stunden kamen wir in Mombasa an und staunten nicht schlecht über die das komplett andere Wetter. War es im Inland noch angenehm warm und die Nächte relativ kühl, so empfing uns die Küste mit tropischen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit. Nach unserer Ankunft fuhren wir direkt in das am North-Beach gelegene Mombasa Serena Beach Hotel, in dem wir die nächste Nacht verbringen sollten.

Kenia Lodge Hotel National Park

Klima Masai Mara

Jan

Feb

Mar

Apr

May

Jun

Jul

Aug

Sep

Oct

Nov

Dec

Max.

Temperaturen

25

26

26

24

22

21

22

22

24

25

24

23

Min. Temperaturen

11

12

12

13

13

10

10

10

11

12

13

12

Sonnenstunden

9

9

8

7

6

6

5

5

6

7

7

8

Regentage

9

7

12

18

18

8

6

5

7

8

15

11

                         

Klima Mombasa

Jan

Feb

Mar

Apr

May

Jun

Jul

Aug

Sep

Oct

Nov

Dec

Max. Temperaturen

32

32

33

31

29

29

30

29

29

30

31

32

Min. Temperaturen

23

24

24

24

23

21

20

20

21

22

23

23

Sonnenstunden

9

9

8

8

6

8

7

8

9

9

8

9

Regentage

5

3

7

14

16

12

11

10

9

12

10

6

Kenia Lodge PoolAm nächsten Tag besichtigen am North-Beach noch die Severin Sea Lodge und das Hotel Sarova Whitesands. Im Anschluss fuhren wir mit dem Bus durch die Stadt zum South-Beach. Die Stadt wird durch einen See bzw. einen Kanal getrennt und leider gelangt man nur mit einer Fähre von der einen auf die andere Seite. Aus dem Grund dauerte die Fahrt zum South-Beach etwas länger als geplant. Wenn Sie nach Ihrem Safari-Aufenthalt ebenfalls eine Badeverlängerung buchen möchten, so kann man diese Fährüberfahrt umgehen und aus der Massai Mara zum Ukunda Airstrip fliegen. Dieser kleine Flughafen liegt entsprechen im südlichen Teil der Stadt. Zum Mittagessen trafen wir das Management unserer Agentur Kenia Hotel Swahili BeachPrivate Safaris im Hotel Leopard Beach und erfreuten uns an dem für die Küste typischen fangfrischen Fisch und den Meeresfrüchten. Das Hotel wurde 1975 gebaut, aber die Zimmer sind schön eingerichtet. Durch einen Großbrand vor ein paar Jahren wurde der öffentliche Bereich wie z.B. Bar, Restaurant und Poolbereich komplett renoviert und entspricht daher den modernsten Ansprüchen. Nach dem Essen fuhren wir in unsere nächste Unterkunft, dem Hotel Swahili Beach. Hier hatten wir noch ein wenig Zeit, um den schönen Strand und die terrassenförmige Poollandschaft zu genießen. In den großzügigen Zimmern mit den wellness-ähnlichen Bädern verbrachten wir die letzte Nacht in Kenia.

Vom Ukunda Airstrip flogen wir am nächsten Tag mit einer Cessna zum Wilson Airport nach Nairobi und auf der Weiterfahrt zum Jomo Kenyatta machten wir noch einen letzten Zwischenstopp im Eka Hotel. Nach einer kleinen Stärkung  besichtigen wir das moderne Hotel, welches idealerweise genau zwischen den beiden Flughäfen liegt. Über Dubai flogen wir wieder nach Frankfurt und im Gepäck hatten wir tolle Erlebnisse und Erfahrungen, von denen wir alle im beruflichen sowie im privaten Bereich noch lange zehren können.

Fazit:  Kenia eignet sich ideal für die Kombination Bush&Beach und zusammen mit dem Zwischenstopp in Dubai hatten wir eine sehr abwechslungsreiche Tour. Nach langen Tagen mit frühem Aufstehen und phantastischen Begegnungen mit der afrikanischen Tierwelt kann man an den Stränden Kenias die ereignisreichen Tage im Busch Revue passieren lassen. Sollten Sie sich für eine Badeverlängerung in Mombasa entscheiden, so empfehlen wir aufgrund der schöneren Strände die South-Coast.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.