Reisebericht von Maritta Morsch

Die drei Länder Montenegro, Mazedonien & Albanien im Südosten Europas sind für viele noch unbekannt. Dennoch begeistern sie mit einem überraschenden Potpourri an unterschiedlichsten Landschaften, geschichtsträchtigen Hauptstädten und einer Vielzahl an UNESCO Weltkulturerbe-Stätten.

Montenegro lockt die Besucher mit kristallklarem Wasser, weiß leuchtenden Felsen, beeindruckenden Bergmassiven & atemberaubenden Canyons an. Es ist ein kleines Land, aber wie bei einem farbenprächtigen Mosaik setzen sich die vielen faszinierenden Facetten zu einem strahlenden Gesamtbild zusammen. In Mazedonien ist die reiche griechische, römische & osmanische Geschichte dieser Nation ebenso spürbar wie die moderne Lebensart. Besonders an den vielfältigen Baustilen in der Hauptstadt Skopje ist zu erkennen, wie sich das Land im Wandel der Zeit immer neuen Gegebenheiten angepasst hat. Auch Albanien ist geprägt von einer faszinierenden Mischung aus christlichen und muslimischen Kultureinflüssen. Vergessene archäologische Stätten und Dörfer, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, vervollständigen das Bild. Überall im westlichen Balkan erfahren Reisende eine aufrichtige Gastfreundschaft, die zum Verweilen einlädt. Mit unserer Partneragentur MacSun Travel und 8 Kunden aus Deutschland machten wir uns auf, diese spannenden Destinationen in 7 Tagen zu erkunden!

 Nach einem 2-stündigen Flug mit Montenegro Airlines von Frankfurt nach Podgorica, kamen wir am späten Nachmittag in Montenegro an. Hier ließ es sich Ewald König, der Geschäftsführer von MacSun Travel, nicht nehmen uns am Flughafen zu empfangen. Ebenso warteten unser Guide Filip & unser Busfahrer Veljo, welche uns in der kommenden Woche begleiten sollten, auf uns. Gemeinsam ging es weiter Richtung Kolasin. Da unsere Reise genau mit dem Beginn der Winterzeit zusammenfiel, konnten wir leider den Morača-Canyon nicht mehr im Hellen bewundern. In den Sommermonaten sollte dieser bereits das erste Highlight der Reise darstellen. Als kleines Trostpflaster konnten wir jedoch immerhin die Ordensbrüder des serbisch-orthodoxen Morača-Klosters überzeugen, einer kurzen Besichtigung zuzustimmen. Kloster Peć Somit kamen wir zum ersten Mal in den Genuss, etwas über die außergewöhnlichen Ikonen & Besonderheiten der orthodoxen Gotteshäuser zu erfahren. Am Abend erreichten wir unser Hotel in Kolasin, ein Wintersportort im Zentrum Montenegros. Das Hotel Bianca Resort & Spa ist ein äußerst charmantes Hotel, welches mit vielen Elementen aus Holz und Stein das Ambiente eines Chalets ausstrahlt. Nach einem gemeinsamen Abendessen ließen wir den ersten Abend gemütlich an der Hotelbar ausklingen.

Im Anschluss an ein reichhaltiges Frühstück verließen wir Montenegro tags darauf und überquerten die Grenze zum Kosovo. Die Strecke von Kolasin nach Peć ist zwar geprägt von zahlreichen Serpentinen, allerdings ist es der schnellste Weg um nach Mazedonien zu gelangen. Zunächst besichtigten wir das Patriarchen-Kloster in Peć. Mit Hilfe eines Audio-Guides erfahren Wissbegierige hier einiges über die typischen Baustile orthodoxer Kirchen im Allgemeinen und über die Geschichte dieses UNESCO-Weltkulturerbes im Besonderen. Nach einer anschließenden Rundfahrt durch Prishtina, der Hauptstadt des Kosovo, passierten wir die Grenze zu Mazedonien. Kurz darauf erreichten wir die Hauptstadt Skopje, und bezogen Quartier im Hotel Ibis Skopje City Center. Das moderne Hotel mit schlichtem Design der Zimmer überzeugt insbesondere durch die perfekte Lage inmitten der Innenstadt. Am Abend wurden wir von Ewald König im Restaurant Makedonska Kuka zu einem typisch mazedonischen Abendessen eingeladen und konnten das Team von MacSun Travel kennen lernen. Nach dem Genuss von all den landestypischen Leckereien hatten wir dort auch die Möglichkeit zu traditioneller Musik den mazedonischen Folklore Tanz Choro zu erlernen. So wurde der Abend zu einem interaktiven Erlebnis, welches wir jedem Besucher von Skopje empfehlen würden!

Gemeinsames Abendessen mit MacSun TravelAm nächsten Tag stand die Besichtigung der mazedonischen Hauptstadt und einiger ausgewählten Hotels auf dem Programm. Zunächst konnten wir einen Blick ins Holiday Inn Skopje werfen, dann ins Marriott Skopje Hotel. Beide sind insbesondere auf die Bedürfnisse von MICE-Kunden ausgerichtet, jedoch bieten sie durch die zentrale Lage auch Gruppen & Individualreisenden einen perfekten Ausgangspunkt um die Hauptstadt zu erkunden. Das 2016 neu eröffnete Marriott besticht durch ein modernes Ambiente mit vielen harmonischen Details. Bei der anschließenden City Tour hörten wir einiges über das Bauprojekt Skopje 2014, ein von der Regierung der Republik Mazedonien finanziertes Projekt, das für ein klassischeres Stadtbild von Skopje sorgen sollte. Entlang des Flusses Vardar können Besucher sich nun über den Anblick der neu gebauten Museen und Regierungsgebäude sowie die Errichtung von Denkmälern mit historischen Figuren erfreuen. Im Kontrast hierzu stehen die kleinen Gassen der Altstadt mit der Festung Kale, der Kirche Sveti Spas und dem großen Bazar. Nach zwei weiteren Site Inspections des landestypischen Hotel Karpos & des innovativen Hotel OK ging es weiter in Richtung Ohrid. Unser Weg führte uns durch den Nationalpark Mavrovo, wo uns einzigartige Natur und die höchsten Berge Mazedoniens erwarteten. Bei der Besichtigung des Klosters Sveti Jovan Bigorski hatten wir Glück den Aufruf zum Gebet mitzuerleben bevor wir abends unser Hotel Royal View in Ohrid erreichten. Beim Abendessen im Restaurant Belvedere wurden wir mit weiteren mazedonischen Köstlichkeiten verwöhnt und durften Spezialitäten wie Pita, Pršut und Pljeskavica sowie die einheimischen Weine genießen. 

Bauprojekt Skopje

Am vierten Tag konnten wir den Ohridsee und seine Umgebung in ganzer Pracht bewundern. Zunächst erkundeten wir zu Fuß die UNESCO-Stadt und lernten einige der insgesamt 365 Kirchen kennen, wie beispielsweise die Festung des Königs Samuel. Der Rundgang endete bei der Kirche Kaneo, dem wohl bekanntesten Fotopunkt Mazedoniens, und bei strahlendem Sonnenschein genossen wir nun eine Kaffeepause an der Uferpromenade. Zur großen Freude der Gruppe wurden wir anschließend von MacSun Travel zu einer ausgiebigen Schifffahrt auf dem Ohridsee eingeladen, welche das Kloster Sveti Naum zum Ziel hatte. Hier folgte eine weitere Überraschung: Das Abendessen im Restaurant Ostrovo wurde durch den Genuss der besonderen Ohridforelle nicht nur zu einem kulinarischen Highlight – unsere Festtafel befand sich auf einem überdachten Floß, mit welchem wir bei Mondschein zu landestypischen Klängen eines eigenen Musiker-Trios auf einem Ausläufer des Ohridsees umher schipperten. Auf dem Rückweg rief noch einmal die Pflicht in Form einer weiteren Hotelbesichtigung des etwas außerhalb von Ohrid gelegenen Hotel Belvedere, bevor dieser gelungene Tag zu Ende ging.  Kirche Kaneo Ohridsee

Am darauffolgenden Morgen verließen wir die wunderschöne Gegend von Ohrid und überquerten die Grenze nach Albanien. Insbesondere im Grenzgebiet erinnern die Überreste einer Vielzahl von Bunkern, welche der Verteidigung des Landes im Falle einer Invasion durch ausländische Truppen dienen sollten, noch an die kommunistische Herrschaft von Enver Hoxha. Ein erfreulicherer Anblick hingegen war unser erster Stopp in der UNESCO-Stadt Berat, auch Stadt der 1000 Fenster genannt. Mit unserem Guide erkundeten wir auch Kalaja, die Burgfestung von Berat, welche noch heute ein Wohnviertel am Berg oberhalb der Stadt darstellt. Zu den architektonischen Highlights hier zählen mehrere Kirchen und Moscheen. Anschließend fuhren wir zur Hafenstadt Durrës, wo wir bei einem Rundgang durch die Stadt unter anderem das antike römische Theater besichtigten. Für einen Blick auf den Hafen aus der Vogelperspektive lohnt sich ein Besuch des Restaurant Fly Wine & Bar. Nach einer kurzen Hotelführung durch das Albanian Star bezogen wir Quartier für die Nacht im Hotel Dolce Vita etwas südlich von Durrës. Hierzu lässt sich sagen, dass die albanische Hotellerie sich vielleicht noch nicht ganz mit europäischen Qualitätsstandards vergleichen lässt, historisch & landschaftlich hat das Land jedoch durchaus einiges zu bieten. UNESCO-Stadt Berat

Der nächste Tag brachte die letzte Grenzüberschreitung zurück nach Montenegro mit sich. Zuvor standen für uns jedoch noch eine Panoramarundfahrt durch die albanische Hauptstadt Tirana und Souvenir-Jagd in den kleinen Geschäften der Altstadt von Kruja, Geburtsstadt von Skanderbeg, auf dem Plan. In Shkodra, der größten Stadt in Nordalbanien, legten wir nochmals einen kurzen Fotostopp ein. Im Land der Schwarzen Berge angekommen, erwartete uns zum einen unser landeskundiger Step-on Guide Edin, als auch eine weitere Schifffahrt auf dem malerischen Skutarisee. Neben der wunderschönen Natur sahen wir auch das „Alcatraz“ von Montenegro, eine aufgelassene Gefängnisinsel. Bei landestypischen Leckereien und heimischem Wein konnten wir einen bezaubernden Sonnenuntergang genießen. Am Abend erreichten wir nach einer Site Inspection des luxuriösen The Queen of Montenegro unser eigenes Domizil für die nächsten beiden Nächte in Budva – das neu eröffnete Hotel Moskva. Beide Hotels werden von MacSun Travel gerne für Gruppenbuchungen verwendet.

SkutariseeGestärkt von einem á-la-carte-Frühstück starteten wir in den letzten Ausflugstag in Montenegro. Entlang der Küste ging es zunächst in die Kleinstadt Perast am Ufer der Bucht von Kotor. Mit dem Boot setzen wir zur Klosterinsel Maria am Felsen über und hatten Zeit uns die Kirche mit dazugehörigem Museum ausgiebig anzuschauen. Im Anschluss erreichten wir den Namensgeber der Bucht – Kotoreine alte mediterrane Handels- und Hafenstadt. Wir besichtigen die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale und ließen uns vom mediterranen Flair in den kleinen Gässchen der Stadt verzaubern. Gegen Mittag verließen wir die Küste, um auf einer spektakulären Serpentinenstraße den Blick auf die Bergwelt Montenegros schweifen zu lassen. Im Dorf Njegusi erwartete uns ein typisches Mittagessen mit dem berühmten Rohschinken & montenegrinischem Käse.

Klosterinsel Maria am Felsen

Schließlich erreichten wir die alte Landeshauptstadt Cetinje, mit ihren historischen Botschaftsgebäuden. Das Nationalmuseum erzählt Besuchern die Geschichte eines Landes, das einst als ärmstes Königreich Europas galt. Zurück in Budva stand noch ein wenig Arbeit in Form einer letzten Hotelbesichtigung des Avala Resort &

Villas an, welches mit seiner Lage direkt am Strand sowie einer großartigen Aussicht auf die Altstadt punktet. Auch für das Abschiedsessen hatte MacSun Travel die perfekte Wahl getroffen: das berühmte Fischrestaurant Jadran lädt mit Live-Musik und leckeren Speisen definitiv zum Verweilen ein und bildete einen tollen Abschluss für diese erlebnisreiche Reise.

Altstadt von Kotor Abschließend kann gesagt werden, dass bei dieser 3-Länderkombination sowohl kulturell Interessierte, Fans landestypischer Kulinarik als auch Naturliebhaber voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Gerne möchten wir Reisefreudige einladen, diese teils noch unbekannteren Länder Europas zusammen mit unserem Partner MacSun Travel für sich zu entdecken!

Hat der Bericht Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns doch an unter 06104 780480 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Bei Fragen steht das STR-Team sowie auch Ewald König persönlich sehr gerne zur Verfügung.

Bildquellen: Alle Fotos von Maritta Morsch, STR Destination Handling, (c) 2017