banner marokko lampen

Reisebericht von Bianca Kolic

Aufgrund des schlechten Wetters in den letzten Wochen in Deutschland waren die sieben Fam-Trip-Teilnehmer auf ihre 1-wöchige Reise nach Marokko mit Royal Air Maroc und unserer Partner-Incoming-Agentur S’Tours Voyages mehr als gespannt. Am Flughafen in Frankfurt angekommen, konnten es alle daher kaum erwarten, in das warme, orientalische Land zu starten und sich in den nächsten sechs Tagen vom marokkanischen Charme verzaubern zu lassen. Auf unserem Programm von Casablanca nach Marrakesch stand die Erkundung der vier Königsstädte, sowie Besichtigungen diverser Hotels und Riads.

Nachdem wir abends in Casablanca gelandet waren, bezogen wir direkt unsere erste Unterkunft, das Hotel Le Lido, welches direkt entlang der Corniche von Casablanca - der von Palmen gesäumten Marokko Casablanca Hassan II MoscheeFlaniermeile entlang der atlantischen Küste - lag. Wir beendeten den Tag mit einem ersten typisch marokkanischen Dinner mit köstlicher Harira Suppe, die üblicherweise während des Ramadan-Monats serviert wird, einer Tajine, einem Schmorgericht mit Fleisch und Gemüse, welches in den typischen Tongefäßen gekocht wird, sowie Obst zum Dessert. 

Am nächsten Morgen begannen wir mit der Besichtigung der aufregenden Stadt Casablanca, bei der wir u.a. die weltweit zweitgrößte Moschee nach der Moschee von Mekka, nämlich die Hassan II Moschee bestaunen durften. Die Moschee bietet Platz für über 20.000 Gläubige im inneren Gebetssaal und weitere 80.000 finden auf der riesigen Gebetsplattform Platz. In Casablanca wurden die Hotels Suisse, Atlas Les Almohades und das Golden Marokko Casablanca HotelTulip Farah besichtigt. Im Anschluss führte uns unsere Route von Casablanca nach Rabat, die Hauptstadt Marokkos. Dort erhaschten wir einen Blick auf den Königlichen Palast, besichtigten den Hassan-Turm, der einst die größte islamische Moschee werden sollte und nun als unvollendetes Minarett neben den vielen Säulen, die zu der ebenfalls unvollendeten Großen Moschee gehören, steht. Weiter ging es zu der Kasbah des Oudayas und dem angrenzenden üppig begrünten Garten.

Nach einem köstlichen Lunch im Rive Hotel folgte die Besichtigung weiterer Hotels und wir setzten unsere Fahrt nach Fez fort. Auf dem Weg durchfuhren wir Meknes, die „Grüne Königstadt Marokkos“, die am Fuße des Mittleren Atlasgebirges liegt und sich durch die vielen Grünpflanzen deutlich von den anderen Stationen auf unserer Tour unterschied. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählen u.a. das Bab El Mansour, Marokko Fez Bab El Mansourdas wohl berühmteste Tor Marokkos und der angrenzende Place el Hedim, welcher auch der Treffpunkt der Händler und Märchenerzähler und der wichtigste Orientierungspunkt in der Stadt ist. Die Nacht verbrachten wir im Hotel Zalagh Parc Palace in Fez.

Der nächsten Morgen begann mit der ausführlichen Besichtigung von Fez, der ältesten der vier Königsstädte. Mit ca. 1 Million Einwohnern gehört Fez zu einer der größten Städte in Marokko und zählt neben Marrakesch zu den interessantesten Orten des Landes, da sie als das geistige Zentrum Marokkos mit einer der ältesten Universitäten des Islams gilt. Wir besichtigten vormittags eine Keramikfabrik, in der wir eindrucksvoll demonstriert bekamen, wie die vielen einzelnen Keramikstücke in mühevoller Kleinarbeit nach vorgegebenen Mustern zusammengesetzt werden, um am Ende als wunderschönes Mosaik zu enden. 

Die Souks von Fez zogen unsere überwiegend weibliche Gruppe (mit nur einem Mann als Hahn im Korb) komplett in ihren Bann. Die vielen bunten und neuen Eindrücke und Gerüche überwältigten uns und sorgten dafür, dass man sich manchmal vor lauter Farben und Formen nicht retten konnte und wir vor lauter Staunen das Kaufen und Handeln komplett vergaßen. Wir kamen vorbei an Fisch-, Fleisch- und Gemüsehändlern, Gold- & Messingschmieden, Stoff- und Bekleidungshändlern, Tischlern und Teppichhändlern, sowie Gewürzhändlern und natürlich nicht zu vergessen dem Gerberviertel mit seinen Lederwaren. Alleine ohne unseren Guide hätten wir uns in dem Wirrwarr der vielen kleinen Gässchen sicherlich verlaufen und nie den Zugang zu einer Terrasse gefunden, auf der wir einen fantastischen Blick auf das Viertel der Gerber hatten. Ein landestypisches Mittagessen nahmen wir im Palais Mnebhi mitten in den Souks von Fez ein, welches von außen mal wieder unscheinbar daherkam, sich aber im Inneren als prunkvolles Gebäude erwies.Marokko Fez Palais Mnebhi

Am Nachmittag folgten diverse Hotelbesichtigungen und die Besteigung des Bordj Sud, der südlichen Festung oberhalb der Stadt gelegen. Von hier aus bot sich uns eine herrliche Aussicht über die komplette Stadt bis hin zu den umliegenden Bergen des Atlasgebirges.  Nach dem Checkin in unser Hotel Menzah Zalagh genossen wir noch eine Weile die wundervolle marokkanische Sonne, bevor es zum Abendessen in das Hotel Les Merinides ging, welches uns pünktlich zum Sonnenuntergang einen weiteren spektakulären Blick über die Stadt Fez bot. Ein Highlight im Hotel Restaurant war die sich öffnende Raumdecke, die eine herrliche Aussicht auf den nächtlichen Sternenhimmel erlaubte.

Unser Weg nach Marrakesch begann am nächsten Morgen und führte uns durch das kurvige Atlasgebirge über Immouzer du Kandar, einem Berberstädtchen und Ifrane, dem beliebten Skigebiet im Winter. Das Mittagessen fand in einem privaten Haus mit typisch marokkanischem Flair statt, welches auf die Bewirtung von Gruppen spezialisiert ist. Einen Stopp auf der langen Busfahrt legten wir beim Hotel Le Tazerkount in Afourer ein. Das Marokko Afourer Hotel Le TazerkountHotel ist eine wahre Oase der Erholung und der ideale Stopp zwischen den hektischen Städten Fez und Marrakesch mit einem wunderschönen grünen Garten mit Pool, einem großen Spa-Bereich und orientalisch eingerichteten Zimmern. In Marrakesch angekommen bezogen wir ein sehr schönes Hotel für die nächsten 2 Nächte, das Opera Plaza Hotel. Noch am Abend vor dem Dinner bummelten wir gemeinsam eine Runde über den Platz Djemaa El Fna. Auf dem Platz herrschte das pure Leben, so konnten wir dort Gaukler und Schlangenbeschwörer, Musiker und Wahrsager, sowie Stände mit einheimischen Köstlichkeiten und selbstverständlich auch Verkaufsstände bestaunen. Der Platz, der auch als „Platz der Geköpften“ bekannt ist, wurde auf Grund des wilden und vielfältigen Treibens von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe ernannt.

Unser Abendessen nahmen wir etwas abseits des Platzes im Palais Arabe ein, wo neben den vielen Leckereien auch eine „Band“ samt Tänzerin zur Unterhaltung beitrug.Marokko Souks von MarrakeschDer nächste Tag in Marrakesch begann mit der typischen Sightseeing-Tour durch die Stadt, wobei wir die berühmte und bezaubernde Koutoubia-Moschee besichtigten und im Anschluss den Palais de la Bahia bestaunten. Wir sahen dort die vielen Privatgemächer des Sultans, sowie die Bereiche seiner vielen Geliebten, welche alle zu seinem Harem gehörten.

Auf dem Programm standen nun die Souks von Marrakesch, die größten von ganz Marokko, auf die wir alle schon sehr gespannt waren. Eine Menge Souvenirs und Accessoires standen auf unseren Einkaufslisten. Somit verbrachten wir den Vormittag in verschiedenen „Geschäften“ in den Souks, die sauberer und auch mehr auf Touristen ausgelegt sind als die Souks in Fez, wo man sich jederzeit vor einem Muli oder Esel in Acht nehmen muss.  Für unser Mittagessen fuhren wir zu dem etwas außerhalb gelegenen wunderschönen kleinen Gästehaus Le Clos des Oliviers. Wir genossen hier ein großzügiges Buffet, aufgebaut in dem herrlich blühenden Garten, welcher direkt zum Relaxen einlud.

Am Nachmittag standen in Marrakesch weitere Hotels zur Besichtigung auf dem Programm, u.a. das Atlas Asni Hotel, das Kenzi Farah Hotel und das erst kürzlich Marokko Marrakesch Gästehaus Le Clos des Olivierseröffnete Golden Tulip Rawabi. Das Abschiedsdinner fand an diesem Tag im neuen Restaurant des Hotels Palm Plaza statt. Dort erwartete uns eine atemberaubende Unterhaltungsshow mit orientalischen Bauchtänzerinnen und heißen brasilianischen Tänzerinnen, welche zu Livegesang und Musik die Hüften schwangen. Die Show Jet Set war somit ein wirklich schöner Rahmen, um noch ein letztes Mal gesellig beieinander zu sitzen. Jedoch war der Höhepunkt dieses Abends die Fahrt mit einer weißen Stretchlimousine zurück zum Hotel. Dies war der gelungene Abschluss einer schönen und aufregenden 6-tägigen Reise in ein Land, das uns allen nun nicht mehr allzu fremd ist und wohl noch lange in guter Erinnerung bleiben wird. Am nächsten Morgen hieß es dann in aller Früh „Time to say Goodbye“, da wir unsere Heimreise von Marrakesch über Casablanca zurück nach Frankfurt antraten. 

Falls auch Sie nun Lust auf Marokko bekommen haben sollten, stehen meine Kollegen von S’Tours Voyages und ich Ihnen gerne zur Verfügung – egal ob für Rückfragen, Hotelempfehlungen oder individuelle Anfragen jeglicher Art. Bei Interesse lassen wir Ihnen gerne auch unsere garantierten Zubucherreisen für Marokko zukommen - rufen Sie uns an unter +49 6104 780480!

Hier finden Sie eine Fotogalerie vom Famtrip.