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Wer Jordanien wirklich kennenlernen will, muss langsamer werden. Aussteigen. Laufen. Denn zu Fuß erzählt dieses Land Geschichten, die kein Bus erreicht:

Wie von dem Moment, wenn sich eine Schlucht öffnet und man einfach nur staunend stehen bleibt. Oder vom stillen Stolz, nach einem langen Wandertag in Petra anzukommen, mit staubigen Schuhen und einem Lächeln. Für Reiseveranstalter öffnet sich hier eine echte Chance. Jordanien-Hiking ist längst kein Nischenthema mehr!

Wadi Mudschib – wenn die Schlucht zum Erlebnis wird

Es gibt Wanderungen und dann gibt es den Wadi Mudschib Siq Trail: Hier watet man durch Wasser, klettert über Felsen, lässt sich von der Strömung treiben – alles zwischen Felswänden, die so hoch sind, dass man den Himmel fast vergisst. Die Jordanier nennen ihn den „Grand Canyon des Nahen Ostens". 

Adschlun – das Jordanien, das die meisten verpassen

Grüne Hügel, dichte Wälder, ein Wirrwarr aus Vogelstimmen. Wer erwartet das hier?

Adschlun ist die schöne Überraschung im Programm, der Moment, wo Ihre Kunden sagen: „Das hätte ich nicht gedacht!" Der Soap House Trail und der Prophet's Trail sind gut zu gehen, landschaftlich wunderschön und ideal für Gäste, die Natur suchen, aber kein Hardcore-Trekking brauchen.

Berg Nebo – mehr als ein schöner Ausblick

Es gibt Orte, die wirken nicht nur durch ihre Landschaft, sondern durch das, was man weiß, wenn man dort steht. Der Berg Nebo ist so ein Ort.

Die Wege hier sind sanft, die Aussicht über das Jordantal und das Tote Meer weit.  Aber was an diesem Ort berührt, ist dieser eine Gedanke: Hier stand Moses. Hier endete eine Reise, die vierzig Jahre gedauert hatte. Das macht jeden Schritt auf diesem Berg zu etwas anderem.

Umm Qais – für die, die lieber weniger Trubel mögen

Nicht jeder Ihrer Kunden will dort sein, wo jeder hingeht. Umm Qais ist für die anderen: eine ruhige Wanderung durch antike Ruinen, vorbei an Olivenhainen, mit Blick auf den See Genezareth. Weniger bekannt, weniger besucht – und genau deshalb so schön.

Jordan Trail (Dana → Petra) – für die, die wirklich wandern wollen

Der Jordan Trail ist 650 Kilometer lang und führt von Nord nach Süd durch das ganze Land. Sein stärkstes Kapitel: der Abschnitt vom Dana-Biosphärenreservat bis Petra.

Mehrere Tage durch Täler, Berge und Wüste – und dann, am Ende, steht man plötzlich vor dem Schatzhaus. Nach der Anstrengung mehrerer Wandertage. Mit echten Blasen. Und einem Gefühl, das sich durch kein Geld der Welt kaufen lässt. International gilt dieser Abschnitt als einer der schönsten Mehrtages-Treks der Welt. Zu Recht!

Petra → Wadi Rum & die Wüstentrails

Wer nach Petra weiterläuft, betritt eine andere Welt. Die Route nach Wadi Rum führt durch Canyons und weite Steinwüsten, so still, dass man die eigenen Schritte hört.

Und Wadi Rum selbst ist längst nicht nur Jeep-Territorium: Der Dschebel-Rum-Circuit ist eine echte Wanderung – rote Dünen, dramatische Felsen, kein Touristentrubel.

Die Trails im Überblick:

  • Wadi Mudschib Siq Trail – Wasser, Felsen, Canyon; warme Monate, unvergesslich
  • Adschlun-Waldreservat – Soap House Trail & Prophet's Trail; grün, ruhig, überraschend
  • Berg Nebo – sanft, weitläufig, historisch aufgeladen
  • Umm Qais – Ruinen, Olivenhaine, See Genezareth; für die, die Stille mögen
  • Jordan Trail (Dana → Petra) – 650 km, Mehrtages-Trek, Weltklasse
  • Petra → Wadi Rum – Canyons, Weite, Stille
  • Wadi-Rum-Wüstentrails – u. a. Dschebel-Rum-Circuit; von leicht bis anspruchsvoll

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